Tierwelt

 

łątki dzieweczki (ważki)

Die zahlreichste Tiergruppe des Parks sind Insekten; die geschätzte Zahl der bekannten Arten beträgt 490. Unter Ihnen wurde das Vorkommen von 30 unter strengem Schutz stehenden Arten sowie 4 teilweise geschützten Arten nachgewiesen. Die meisten geschützten Arten gehören zu den Käfern; neben 15 Arten der Laufkäfer Carabus sind noch der Gelbrandkäfer Dytiscus lapponicus, der Kleine Eichenbock Cerambyx scopolii, der Kleine Puppenräuber Calosoma inquisitor und der Eremit Osmoderma eremita. Unter strengem Schutz stehen auch 5 Libellenarten, 3 Hummelarten und 3 Schmetterlingsarten. Unter teilweisem Schutz stehen 2 Hummelarten sowie 2 Ameisenarten. Die Gruppe der Weichtiere (Malakofauna) des Slowinzischen Nationalparks wird von 70 Arten vertreten, die zu zwei Gruppen gehören: den Schnecken Gastropoda und den Muscheln Bivalvia. Das zahlreichste Weichtier des Parks ist die Echte Miesmuschel Mytilus edulis, die zahlreiche Unterwasseranhäufungen am Grund der Ostsee bildet. Die seltenste Muschel hingegen ist die im Süßwasser lebende Große Teichmuschel Anodonta cygnaea, die unter strengem Schutz steht.

Ein sehr interessanter, anderer Wirbelloser ist ein unscheinbares Krebstier - der Strandfloh Talitrus saltator. Dieser nächtliche "Strandputzer" (er lebt von totem organischem Material) hat auf den ausgedehnten und sandigen slowinzischen Stränden hervorragende Lebensbedingungen.pętlak czteropaskowy (kózkowate)

Die Wasserbecken sind der Lebensraum vieler Fischarten. Allgemein wurden in den Meer- und Süßwassern des Parks etwa 60 Fischarten und Rundmäuler (Neunaugen). In den Seen des SPN kann man neben den Vertretern von typischer Süßwasser-Ichthyofauna, auch Meeresfische antreffen, in der Küstenzone der Ostsee hingegen auch Süßwasserfische. In den Wasser-Ökosystemen des SPN leben auch Arten, die in beiden Umgebungen leben, also einen Teil ihres Lebens im Meer verbringen, und den anderen – in Binnengewässern. Dazu gehören solche Wanderfische wie der Lachs Salmo salarForelle S. trutta und Aal Anguila anguila, oder ein Vertreter der Rundmäuler – das Meerneunauge Pteromyzon marinus.

Die Landfauna der kaltblütigen Wirbeltiere des Slowinzischen Nationalparks wird von 10 Amphibienarten und 5 Reptilienarten repräsentiert (diese Zahlen zeugen von einer hohen biologischen Vielfalt in dieser Tiergruppe im landesweiten Vergleich, da in ganz Polen lediglich 18 Amphibien und 8 Reptilienarten auftreten). Die Batrachofauna des Parks wird von Vertretern beider Amphibienreihen gebildet – den Froschlurchen und den Schwanzlurchen. Von ersteren wurde die Anwesenheit von 2 Krötenarten festgestellt: Erdkröte Bufo bufo und Kreuzkröte B. calamita. Unter den Fröschen werden meistens Braunfrösche angetroffen, wie der Grasfrosch Rana temporaria und der Moorfrosch R. arvalis. Etwas seltener kommen hier auch folgende Arten von Grünfröschen vor: Kleiner Wasserfrosch Rana lessonaeWasserfrosch R. esculenta und Seefrosch R. ridibunda. Außer Kröten und Fröschen ist ein recht zahlreich vorkommender Froschlurch hier die Knoblauchkröte Pelobates fuscus. Zu den Schwanzlurchen rechnen wir 2 Vertreter: Nördlicher Kammmolch Triturus cristatus sowie Teichmolch T. vulgaris. Die Reptilien des Slowinzischen Nationalparks werden von 3 Arten aus der Familie der Eidechsen vertreten: Zauneidechse Lacerta agilis, Waldeidechse L. vivipara und Blindschleiche Anquis fragilis sowie 2 Schlangenarten: Ringelnatter Natrix natrix (nicht giftig) sowie die Kreuzotter Vipera berus (giftig).

paskówkiUnter den in Polen beobachteten 450 Vogelarten, wurden auf dem Gebiet des Parks seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts insgesamt 270 Arten festgestellt, und darunter 181 Arten, die sich zur Brut niederließen oder immer noch niederlassen. Die restlichen 89 Arten erscheinen während Wanderungen, verbringen hier den Winter oder fliegen unregelmäßig hierher. In der Gruppe der auf dem Gebiet des SPN als Brutvögel anerkannter Vögel stehen 176 Arten unter strengem Schutz, 5 sind teilweise geschützt. Dazu gehören 3 Arten der Rabenvögel, allgemein im gesamten Land auftretende, d. h. der Rabe Corvus coraxKrähe Corvus corone cornix und Elster Pica pica sowie die Silbermöwe Larus argentatus und der schwarze Kormoran Phalacrocorax carbo.żmija Die beiden letzteren Arten werden im Park mit der Steininsel auf dem Gardno See in Verbindung gebracht, auf der in der Vergangenheit die ersten Brutstätten dieser Möwe im Land verzeichnet wurden und eine außergewöhnliche, am Boden befindliche Brutkolonie des Kormorans entdeckt wurde. Gegenwärtig wird diese Insel, aufgrund des hohen Wasserstands im Frühling und der Einfluss von Salzwasser in den See während der Sturmzeit (sog. Kehrwasser), nicht mehr zum Anlegen von Nestern durch diese Arten genutzt. Unter den Brutvögeln des SPN finden sich auch gemeine Arten wie: Blässhuhn Fulica atra, Krickente Anas crecca, Stockente A. platyrhynchos, Tafelente Aytha ferina, Reiherente A. fuligula, die landesweit einzige brütende Gänseart – Graugans Anser anser sowie die größte Taube - Ringeltaube Columba palumbus. Die nachfolgend besprochenen Vertreter der Avifauna sind streng geschützte Vogelarten. mysikrólikUnter den Tagesraubvögeln ist die Anwesenheit einiger Paare von Seeadlern Haliaeetus albicillaRotmilan Milvus milvusWeihen - Teichweiher Circus aeruginosus und Wiesenweiher C. pygargus beachtenswert. Von den Eulen – nachtaktiven Raubvögeln – kommen hier u. a. vor: Uhu Bubo bubo – die größte europäische Eule, Raufußkautz Aeogolius funereus, deren charakteristischer Lebensraum Gebirgswälder mit Fichte und Weißtanne sind, die in Pommern jedoch Buchenwälder mit Nadelbaumanteil bevorzugt, sowie die seltene Sumpfohreule Asio flammeus. Aufgrund der Reichhaltigkeit an nassen und feuchten Gebieten im Park, ist die Gruppe der sog. Wasser-Schlamm-Vögel sehr zahlreich vertreten, zu der die sehr wertvollen und immer seltener angetroffenen Arten zählen, wie z. B. der Bekassin Gallinago gallinago,   lelekRotschenkel Tringa totanus, Enten: Löffelente Anas clypeataSpießente A. acuta Brandgans Tadorna tadorna und viele andere. Ganze 35 Arten, die im Park brüten, befinden sich im Polnischen Roten Buch der Tiere, wobei 20 davon zu den Hochrisiko-Arten gehören, die vom Aussterben bedroht sind. Zu ihnen gehören: Sandregenpfeifer Charadrius hiaticula sowie Zwergseeschwalbe Sterna albifrons. Die restlichen 15 Arten sind Arten von geringerem Risiko, bzw. vorerst – noch – nicht bedrohte Arten. Durch den Bereich des Slowinzischen Nationalparks verläuft eine der wichtigsten Frühlings- und Herbst-Wanderrouten von Vögeln. Zu den regelmäßig im Park auftauchenden Migranten wurden 151 Arten gezählt. Es wurde auch festgestellt, dass 73 Arten hier den Winter verbringen. Ein auszeichnendes und gleichzeitiges sehr spektakuläres Ereignis ist die periodische Konzentration des Kranichs Grus grus in der Nähe von Krakulice am Łebsko See. Im sieweczki obrożneZeitraum der Herbstmigration erreicht seine Zahl sogar bis zu 7000 Exemplare. Die Fauna der nicht brütenden, im Bereich des SPN auftauchenden Vögel zeichnet sich durch eine enorme Artenvielfalt aus. Ein Teil der Vögel ist mit dem Meer verbunden und wird am häufigsten im Winter beobachtet – an den Küstengewässern der Ostsee. Dabei handelt es sich meistens u. a. um Sterntaucher Gavia stellataPrachttaucher G. arcticaEnten: Eiderente Somateria mollisimaTrauerente Melanitta nigraSamtente Melanitta fuscaEisente Clangula hyemalisMittelsäger Mergus serrator. Auf den großen Seen (Łebsko und Gardno) halten sich zahlreiche Gruppen von Gänsen auf: Blässgans Anser albifrons und Saatgans A. fabalis. Immer häufiger trifft man hier auf Meergänse und Schwäne: Singschwan Cygnus cygnus und Pfeifschwan C. columbianus, sowie auf große Gruppen solcher Entenarten wie z. B.: Reiherente Aytha fuligula, Tafelente A. ferina, Krickente Anas crecca, Stockente A. platyrhynchosPfeifente A. penelope. Durch den Bereich des SPN wandern zahlreiche Arten von Regenpfeiffern, die sich an den Seeufern, auf Weiden und überschwemmten Wiesen nähren, z. B.: Austernfischer Haematopus ostralegusZwergstrandläufer Calidris minutaSichelstrandläufer C. ferrugineaKnutt C. cannutusDunkler Wasserläufer Tringa erythropusRegenbrachvogel Numenius phaeopus u. ä. Im Parkgebiet wurden auch sehr seltene Arten beobachtet, die sporadisch nach Polen fliegen, wie: der Eistaucher Gavia immerFlamingo Phoenicopterus ruberScheckente Polysticta stelleriturkan Somateria spectabilis, Steppenweiher Circus macrourusRegenpfeifer Charadius morinellusSchneeeule Nyctea scandiacaSpornpieper Anthus richardi und andere.sarny 

Die Säugetierfauna des Slowinzischen Nationalparks ist reich – hier treten etwa 60 % aller in Polen festgestellten Säugetierarten auf. Unter den wertvollsten Arten (die, mit unterschiedlichem Status, im Polnischen Roten Buch der Tiere aufgezeichnet wurden) kann man folgende nennen: Sumpfspitzmaus Neomys anomalusZweifarbfledermaus Vespertilio murinus, Schweinswal Phocoena phocoenaKegelrobbe Halichoerus grypus. Außerdem finden zahlreiche, in europaweiter Skala wertvolle Populationen der folgenden Tierarten ideale Lebensbedingungen im Park: Biber Castor fiberFischotter Lutra lutra, 10 Fledermausarten, davon – Mopsfledermaus Barbastella barbastellusGroßer Abendsegler Nyctalus noctula und die bereits oben genannte Zweifarbfledermaus,  sind zusätzlich auf der Rote Liste der Aussterbenden und Bedrohten Tierarten in Polen eingetragen. Der SPN ist auch ein Vorkommensort des Fuchses Vulpes vulpes, Dachses Meles meles und des Feldhasens Lepus europaeus. Zu den dauerhaften Bestandteilen der Raubtierfauna sind auch der Marderhund Nyctereutes procyonoides und die amerikanischen Nerz Mustela vison zu zählen. lisLeider deckt sich deren Anwesenheit mit plötzlichen Abfällen in der Population der Wasser-Schlamm-Vögel. Zuletzt wurden auch Spuren des Luchses Lynx lynx festgestellt und ein Wolf Canis lupus beobachtet. An vielen Orten im Park kann man „live“ zahlreiche Spuren der Anwesenheit von ssaków kopytnych wie: Wildschweinen Sus strofaRehen Capreolus capreoluseuropäischen Hirschen Cervus elaphus beobachten. Die Paarung (Brunft) des zahlreichsten unter ihnen – des Hirsches – ist eine der interessantesten Erscheinungen, die man in den ausgedehnten Gebieten der slowinzischen Wiesen während der frühen Herbstzeit beobachten kann.




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